
Die avisierte Wald"Autobahn" erwies sich zähflüssiger als gedacht. Bot aber ab und zu Ausblicke auf die gegenüberliegende Bergwand.


Ein komischer Tag! Wir trafen an einer Wasserstelle die 6 Thüringer vom Vortag wieder, quatschten ein wenig, z.B. hatten sie keine Pannen bisher. Wir ließen ihnen den Vortritt (jünger und schneller). Wenig später holten wir einen von ihnen wieder ein: Andy. Allein, von seiner Gruppe aufgegeben, jetzt mit einem Platten und ohne Luftpumpe. Wollte er jetzt sein Bike hinterhertragen? (Er hat Erfahrung im Biketragen, wie wir am Vortag aus der Gondel beobachten konnten.)
Da er ohne seinen Versorgungstross war, halfen wir ihm ("habe noch nie einen Schlauch gewechselt"). Er hat allerdings so gewichtsreduzierte Schläuche, dass uns das Flicken nicht gelang und ich meinen Ersatzschlauch spendierte. Danke und Ranfahren an die Gruppe und einen Schlauch als Ersatz für meinen.
Und hier ein Foto der Truppe aus Thüringen:

Auf geht's weiter - und wenig später bleibe ich mit einem Platten liegen und muß den Neuen gleich einsetzen.

Keine 10min später auf der recht haarigen Abfahrt mit Schiebepassagen nach Gobbera wird mir mein Garmin (Navigation) von einem tiefhängenden Ast trotz Sicherung vom Lenker gerissen und purzelt weit den Hang runter. Zusätzliche Höhenmeter und blöde Sucherei.
Plötzlich fängt es an zu regnen. Das sitzen wir hinter einer Waldhütte aus, können auch bald wieder los. Allerdings knallt sich Carsten sein Fahrrad beim Ausparken unglücklich aufs Knie.
Wir sind froh, wenige Meter später in Gobbera zu sein.
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