Samstag, 10. August 2013

Von Mensch und Material

Auf den letzten vier Touren hatte ich immer Ersatzbeläge für meine Scheibenbremsen dabei. Immer habe ich sie brav über die Berge getragen und nie habe ich sie gebraucht. Daher sind sie dieses Mal zu Hause geblieben. Das war leider eine falsche Entscheidung. Bei der letzten Abfahrt vom Monte Grappa hat bei der Hinterradbremse Metall auf Metall gebremst. Die Bremswirkung war dementsprechend.

Carsten hatte vorsichtshalber in Mittenwald noch ein paar Bremsbeläge gekauft, die er tatsächlich auch brauchte und am vorletzten Tag eingebaut hat.

Platte Reifen mussten wir auch flicken. Insgesamt viermal (Micha 3x, Carsten 1x).

Die Probleme mit dem Umwerfer, die schon in Mittenwald auftraten, haben wir einer mangelhaften Inspektion im Vorfeld zur Tour zugeschrieben.

Ansonsten gab es keine weiteren Probleme mit dem Material. Eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, welcher Belastung ein Rad ausgesetzt ist, wenn es mit 40kmh einen Schotterdownhill heruntergejagt wird.

Nun die Berichte der medizinischen Abteilung:
Punkt. Das war's eigentlich. Alles Bagatellen. Kein Sturz, keine Erkältung, nur ein paar nicht erwähnenswerte Zipperlein, ein paar blaue Flecken an den Unterschenkeln von den beim flotten Downhill dagegenspratzenden Schottersteinen. Noch nicht einmal Carstens Zeckenbiss hat sich zu einer vernünftigen Borrelliose entwickelt.

Unterm Strich muss also resümiert werden, dass Mensch und Material hervorragend gehalten haben.

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